„Licht ist Orientierung und Wegweisung“: Offizielle Einführung von DW-Geschäftsführer Jens Grehm in der Marienkirche

Im Herbst des vergangenen Jahres übernahm Jens Grehm die Aufgaben als neuer Geschäftsführer des Diakonischen Werks Husum. Er löste damit seinen langjährigen Vorgänger Volker Schümann ab. Kürzlich wurde Grehm im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Husumer Marienkirche offiziell in sein Amt eingeführt und seine Arbeit unter den Segen Gottes gestellt. Die Predigt hielt Pröpstin Inken Wöhlbrand: „Licht ist Leben und Freiheit, es bedeutet Orientierung und Wegweisung, Nähe, Geborgenheit und Trost“, lautete ihr Thema. So wie Gott in der Dunkelheit leuchte für Menschen, die ohne Orientierung seien, biete das Diakonische Werk Husum so manchem Unterstützung in Notzeiten. „Dies ist eine wunderbare Aufgabe. Jens Grehm ist dafür da, dass alles funktionieren kann.“ Er bringe einen fundierten Erfahrungsschatz aus dem Geschäftsleben mit, doch komme jetzt etwas Neues, Gutes, Zwischenmenschliches hinzu. „Wir sind dankbar, dass Sie ins Diakonische Werk gekommen und bereit sind für neue Aufgabenstellungen.“

Nach der kirchlichen Zeremonie gab es noch ein wenig geselliges Beisammensein im Gemeindehaus: Hier war genug Gelegenheit, Kontakte und Gedankenaustausch bei einer schmackhaften  Gemüsesuppe zu pflegen. Auch für einige kurze, aber kraftvolle und richtungsweisende Grußworte war Zeit: „Der Wechsel von Volker Schümann auf Jens Grehm war ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Diakonischen Werks Husum“, sagte der Aufsichtsrats-Vorsitzende, Professor Dr. Stefan Krüger. Es gelte nun, die diakonische Arbeit weiterzuentwickeln mit Nächstenliebe und Einsatz für die Menschen in der Region. „Dies bedeutet Fachwissen, Empathie und Weitblick“, wobei Jens Grehm seine Expertise aus der Wirtschaft, sein Einfühlungsvermögen und sein Verständnis für die diakonische Arbeit in den letzten Monaten bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe. Er sei eine „starke und mutige Führungspersönlichkeit“, die Menschen in schwierigen Situationen begleite und sich gleichzeitig den Herausforderungen der neuen Zeit stelle. Volker Schümann, der befristet das Diakonische Werk Südtondern durch unruhige Zeiten lotst und den reibungsarmen Zusammenschluss der beiden Diakonischen Werke vorbereitet, dankte er „für ein gemeinsames Schaffen an einem starken Fundament der diakonischen Arbeit“. Dr. Krüger sagte dem neuen Geschäftsführer die volle Unterstützung des Aufsichtsrates zu und erinnerte daran, dass auch dessen eigene Familie einen wichtigen Stellenwert habe. Er wünschte Jens Grehm Erfolg, Kraft und Gottes Segen.

„Das Diakonische Werk genießt im Kreishaus eine hohe Wertschätzung und ist ein stets verlässlicher Partner“, stellte Kreispräsident Frank Zahel in seinem Grußwort fest. Dies sei auch der jahrelangen Arbeit von Volker Schümann zu verdanken. Das Diakonische Werk Husum sei eine „soziale Institution“ und es gebe viele Berührungspunkte mit dem Kreis Nordfriesland. Grehm sei bereits als „unaufgeregter, klar und strategisch denkender Partner“ bekannt. Für diesen war die feierliche Amtseinführung ein „besonderer Moment“. Organisation, Excel-Tabellen und strategische Planung seien wichtig; „doch das Herzstück sind immer noch die Menschen, denen wir in schwierigen Lebenslagen begegnen. Es ist gelebte Hilfe und Hoffnung, die wir ihnen geben können. Es macht ihr Leben reicher, wenn wir mit ihnen solidarisch, offen, sowie mit Respekt und Nächstenliebe umgehen.“ Die Zusammenlegung der beiden Diakonischen Werke sieht er als „Chance, noch mehr Menschen zu erreichen, Stärken zu bündeln und zu entfalten sowie Lösungen zu suchen. Das gesamte Team könne die Herausforderungen der Zeit meistern. „Viele kleine Schritte führen zu großen Veränderungen. Ich freue mich, diese Schritte mit Ihnen zu gehen.“

Ein besonderer Dank ging an die Assistenz der Geschäftsleitung, Hanna Diallo, die für eine reibungslose Organisation der Veranstaltung gesorgt hat. Dank gebührte auch der Küche des Theodor-Storm-Hotels, die für die kulinarische Versorgung zuständig war.