Seit über einem Jahr wurde geplant, Sponsorengeld gesammelt und Gäste für die Veranstaltung gewonnen. Nun ist es so weit: am Samstag, den 29. März 2025 findet das erste „Festival of African Culture“ in der Stadthalle Niebüll statt.
Stolz präsentieren Ambroise Gaglo und seine Mitorganisatoren Vera Hesse, Joachim D’Almeida, Jörg Uwe Petersen und Lars Brodersen das prall gefüllte Programm.
„Das Festival beginnt um 12 Uhr – Gäste dürfen gerne schon ab 11 Uhr zu einem „Come together as one“ kommen“, so Gaglo. Die eigentliche Eröffnung birgt dann schon die erste Überraschung, von der vorher nichts verraten werden soll. Im Anschluss an die Eröffnung werden Roger Hoffmann, der Bürgervorsteher der Stadt Niebüll, Thomas Uerschels, Bürgermeister der Stadt Niebüll und Schirmherr, sowie der stellvertretende Kreispräsident Jens Peter Jensen Grußworte sprechen, bevor „Joyful Voices“ unter der Leitung von Birgit Deussing musikalisch für Stimmung sorgen.
Die Liste der weiteren Ehrengäste ist lang: Dr. Sylvie Nantcha (The African Network Of Germany), Dr. Christian Ayivi (Afrotopia Hamburg), Dr. Brian Aryeequaye-Addy (Arzt in der Ukraine) und Prof. Koudzo Sewodo Komlanvi (HAW Hamburg) werden zunächst Impulsvorträge halten, bevor sie sich in einer Podiumsdiskussion rund um die Themen Politik, Integration und Bildung ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger unterhalten. Aufgelockert wird der Nachmittag durch musikalische Beiträge von Julia Cao (Klavier), gemeinsam mit Laura Perleberg (Gesang).
Zum Thema Afrika gibt es im Verlauf des Festivals weitere Angebote. Dazu gehören zum Beispiel ein Trommelworkshop und eine Modenschau, auf der African Fashion gezeigt wird. Außerdem sucht Gary Funck hauptsächlich Menschen afrikanischer Herkunft für einen speziellen Theaterworkshop „The Death And the King’s Horsemann“ geschrieben von dem Schriftsteller und ersten Nobelpreisträger Wole Soyinka.
Kinder und Jugendliche kommen bei dem Festival auch nicht zu kurz. Das Haus der Jugend füllt die Mensa der Gemeinschaftsschule mit einem reichhaltigen Angebot. Rafaela Flüchter lädt unter dem Motto „100 Gesichter“ zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Diversität ein. Und ein Höhepunkt des Kinderprogramms ist sicherlich die Kinderdisco mit DJ Bifof und DJ Jules aus Hamburg.
„Wir freuen uns, dass wir im Rahmen des FOAC eine Offenen Bühnen präsentieren können.“ sind sich Vera Hesse, Jörg Uwe Petersen und Lars Brodersen von der „Neuen Färberei“ einig. Der Verein unterstützt die Initiative TANON (The African Network Of Nordfriesland) bei der Organisation des Festivals. Auf der Offenen Bühne werden die Ergebnisse des Trommelworkshops vorgeführt. Außerdem treten Heide Ziegenbein, „Best-Be-4“, Ralf Momsen und die „Jazzküche“ auf. Natürlich darf auch das legendäre Rudelsingen nicht fehlen. Jörgen Ehlers und Stefan Hartmann bringen technische Erfahrungen mit und betreuen alle Acts in der Stadthalle am Mischpult.
Im Abendprogramm wird es heiß: Zunächst gibt die Hamburger Formation „Sleng Tang Gang“ ein mitreißendes Reggae-Konzert, bevor DJ Bifof und DJ Jules mit Afro-Latino-Caribbean Beats das Festival ausklingen lassen.
Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: in der Zeit zwischen 14 und 20 Uhr gibt es gegen Spende afrikanische Speisen solange der Vorrat reicht, frisch zubereitet von der African Community. Sven Stümer sorgt für Getränke und weitere Snacks.
Zahlreiche Geldgeber haben das Festival unterstützt. Diese werden sich rund um die Stadthalle ebenso mit Infoständen präsentieren, wie verschiedene Anbieter und Vereine rund um das Thema Afrika und Kultur.
„Ein Besuch auf dem „Festival of African Culture“ ist ein Muss, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.“ freuen sich Initiator Gaglo und seine Mitorganisatoren.